Was ist MindPattern?

MindPattern ist eine (schamanische) Methode zur Erreichung körperlicher, geistiger und psychischer Gesundheit.

Leitfaden ist der Anspruch, die Selbständigkeit und Unabhängigkeit des Klienten bezüglich seines Gesundheitszustandes zu fördern. Im Mittelpunkt sowohl bei der Therapie als auch bei der Einweisung in Eigenarbeit steht das Herausarbeiten dessen, was der Klient braucht, um sich selbst optimal helfen zu können. Der Klient wird unterstützt bei

a) der Vorbeuge von körperlichen, psychischen und geistigen Beschwerden und
b) der Behandlung bereits vorhandener körperlicher, psychischer oder/und geistiger Beschwerden.

Wie? Indem wir gemeinsam den belastenden und krank machenden Verhaltensweisen auf die Spur kommen und durch (individuell) Passende ersetzen. Das wiederholte und über einen längeren Zeitraum fortgesetzte Leben ungünstiger Verhaltensweisen manifestiert sich oft in chronischen Gesundheitsstörungen. Diese Idee bezieht sich auf äußerlich sichtbare, aber auch auf verborgene, nur im Inneren erlebbare Vorgänge, von denen uns möglicherweise viele nicht bewusst sind.


Wie arbeitet MindPattern?

Man könnte sagen, dass MindPattern-Arbeit ein Tisch mit vier Beinen ist:
  • Therapeutische Einzelsitzungen

  • Wenig aufwändige, über den Tag verteilte Aufgaben, die gesamt gesehen wenig Zeit in Anspruch nehmen; die Herausforderung besteht eher darin, die Aufgaben in den Tagesablauf zu integrieren. Die Übungen stellen kurze Zeitintervalle von 30 bis 90 Sekunden dar, in denen man sich auf sich und seine Umgebung besinnt und gleichzeitig den Tag strukturierter erleben kann. (je 1x morgens, mittags, abends)

  • Verabreichung von physischen, psychischen oder geistigen Medikamenten oder bei Bedarf Empfehlung von Verzicht. Physische Medikamente: Zum Einsatz kommen Phytotherapeutika (pflanzliche Medikamente in Form von Tees, Tinkturen, Umschlägen, Inhalationen), Bachblüten, homöopathische Arzneien, Schüsslersalze, Edelsteinsalben, Akupressur. Ebenfalls können „medikamentös“ eingesetzte Körperübungen wie z. B. gezieltes Dehnen oder Kräftigen bestimmter Körperbereiche verschrieben werden. Unter psychischen und/oder geistigen Medikamenten wird das Ausführen von meditationsähnlichen Übungen verstanden, die ein paar Sekunden bis ein paar Minuten in Anspruch nehmen können. Verzicht auf z. B. bestimmte Lebensmittel ist bei Unverträglichkeiten, Allergien oder bei übermäßigem Genuss ratsam;

  • Zuträgliche Lebensführung
Es wird deutlich, dass die Einzelsitzungen nur EIN Bein des Tisches darstellen und drei Viertel des Einsatzes vom Klienten in Eigenregie im Alltag geleistet werden muss.
Die Sitzungen dienen einerseits dazu, den gegebenen Zustand durch bestimmte Vollzüge stufenweise zu verbessern, andererseits die passenden Medikamente und Aufgaben für den Klienten zu finden und im weiteren Verlauf die Umsetzung zu begleiten. (Sind die Aufgaben umsetzbar? Welche Möglichkeiten gibt es, sich selbst zu unterstützen, um die Selbsterziehung etablieren und stabilisieren zu können?)

Die kontinuierliche geistig-psychische Hygiene stärkt die gesamte Person und führt zu einer stetigen, nachhaltigen Verbesserung des Gesamtbefindens.
Ebenfalls das Wohlbefinden steigernd sind die nach und nach eingeführten Maßnahmen, die eine zuträgliche Lebensführung etablieren. Dazu gehört das schrittweise Zurücknehmen jeden Zuviels (zu viel essen, schlafen, arbeiten, denken, reden, joggen, wollen, genießen….) bzw. das schrittweise Ergänzen jeden Zuwenigs (zu wenig essen, schlafen, arbeiten, denken, reden, joggen bzw. Sport allgemein, wollen, genießen…).
Es liegt auf der Hand, dass diese Methode eine auf einen längeren Zeitraum ausgelegte Arbeit darstellt.

Geduld und sich (gute) Zeit nehmen (im wörtlichen Sinne) ist insbesondere erforderlich, wenn wir mit Verstrickungen zu tun haben, die eine bestimmte Größenordnung erreicht haben, wir es also mit einem Zustand zu tun haben, in dem eine chronische Störung vollkommen Besitz vom Betroffenen ergriffen hat.

Es ist nicht erforderlich, eine große Anzahl von Sitzungen zu nehmen, sondern eher regelmäßig über einen längeren Zeitraum in durchaus großen Abständen zu arbeiten und dabei ein gemeinsam aufgestelltes Übungsprogramm durchzuführen. Natürlich ist zumindest zu Beginn der Bedarf an Sitzungen höher, wenn eine gefährliche oder weit fortgeschrittene Erkrankung vorliegt. Aber auch dann kann, wenn gewünscht, ein Behandlungsplan aufgestellt werden, zu dem Sie als Klient entscheiden können, ob Sie ihn verfolgen möchten oder nicht. Das Erstellen eines solchen Behandlungsplans erstreckt sich auf maximal sieben Sitzungen und geht mit intensiver und zeitaufwändiger Vorbereitung einher. Deshalb kann diese Form der Arbeit nur in beiderseitigem Einverständnis mit Vertrag erfolgen. Falls Sie sich ein Bild über den Vertrag machen wollen, klicken sie hier.  (Vertrag)


Was ist schamanische Arbeit?

Ernsthafte schamanische Arbeit hilft dem Klienten, die Kräfte, die Heilung und Gesundung bewirken können, optimal zum Zuge kommen zu lassen.

Hindernisse für diese Kräfte manifestieren sich oft in chronischen Gesundheitsstörungen, die dadurch, dass sie genau die Verbesserung bringenden Kräfte blockieren, schleichend schlimmer werden. Diesen Kreislauf zu beenden ist das Ziel der MindPattern Arbeit, welches allerdings ohne die gezielte Mitarbeit des Klienten nicht erreicht werden kann.

Meistens steht einer Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes die Unmöglichkeit zu einer guten Selbsterziehung (angemessene, zuträgliche Disziplin) im Weg. Diese Willensproblematik kann mit MindPattern im Rahmen eines vernünftigen Zeitraums sehr gut verbessert werden.

Im folgenden finden Sie eine der psychohygienischen Übungen, die Sie selbständig in Ihren Alltag integrieren können:

1. Sie nehmen guten Außenkontakt auf. D. h., dass Sie für ein paar Sekunden etwas im Außen gezielt wahrnehmen. Z. B. versuchen Sie zu sehen, was Sie sehen oder zu hören, was Sie hören, eine Oberfläche zu fühlen usw. Es reicht, wenn Sie sich auf EINE Wahrnehmung konzentrieren. Es geht nicht darum „hinter“ der Wahrnehmung etwas Esoterisches zu entdecken, sondern sich der tatsächlichen Wahrnehmung für eine kurze Zeit unverkrampft und unkompliziert bewusst zu sein; anders gesagt bedeutet das, dass Sie sich mit der Wahrnehmung entspannen, so gut Sie können (es kommt auf die Bemühung an, nicht auf das Ergebnis!). Dann machen Sie sich Ihren Namen, Ihren Aufenthaltsort, Datum und Zeit klar und verweilen damit noch 3 Sekunden. Diese Übung sollte drei Mal täglich ausgeführt werden, aber selbst einmal ist besser als keinmal.

Ideal ist je ein Mal:

-  morgens zwischen 6:00 und 9:00 Uhr
-  mittags zwischen 12:00 und 15:00 Uhr
-  abends zwischen 18:00 und 21:00 Uhr

Angenommen, Sie wollen diese Übung praktizieren, vergessen sie aber immer wieder. Ärgern Sie sich nicht, das ist sehr üblich. Verfahren Sie folgendermaßen: sobald Sie feststellen, dass Sie es vergessen haben, holen Sie es nach und sagen sich im Anschluss: „Ich nehme mir vor, es morgen innerhalb des passenden Zeitraums zu machen.“ Sprechen Sie diesen Satz so entspannt und druckfrei, wie es Ihnen möglich ist; dann haben Sie alles getan, was zum gegebenen Zeitpunkt möglich ist. Wenn Sie einige Male so vorgehen, werden Sie sich selbst überraschen: Sie werden von selbst anfangen zum passenden Zeitpunkt daran zu denken; vielleicht nicht lückenlos, aber häufiger als vorher.

Als Hilfsmittel könnten Sie sich folgenden Beispielsatz mit Ihren Daten zurechtlegen:

Ich, Helga Mustermann, bin jetzt in der Äppelallee 12 in Filderstadt. Es ist 8:10 Uhr, heute, am 05.07.2016.

(Ich, …………, bin jetzt in der ………… in ………… . Es ist ……… Uhr, heute am ………….)

Die gute, sich in sinnvollen Abständen wiederholende Bestätigung von tatsächlicher Realität ist eine der schamanischen, aber auch der allgemeinen psychohygienischen Grundlagenübungen.


Weitere Details zu schamanischer Arbeit

Wenn man sich die Frage stellt, was schamanische Arbeit ist, kann man genauso gut fragen, was das Regulieren von Kräften bedeutet. Gehen wir dieser Frage doch etwas nach.

Meiner Erfahrung nach ist die Welt von erheblich mehr Wesen bevölkert als nur den für uns sichtbaren. ALLEN Wesen ist nach meinem Wissensstand der Umgang mit Kräften gemein. Dieser Umgang kann besser oder schlechter, günstig oder ungünstig sein. Ich hege keinen Zweifel, dass jeder Mensch mit mehr oder weniger nicht-grobstofflichen Wesen in Koordination und/oder Kooperation steht; aber nicht alle Wesen, egal ob grob- oder feinstofflich sind „gutartig“. Zumeist ist uns der ständige Umgang mit feinstofflichen Wesen nicht bewusst (uns fehlt also der zugehörige Bewusstseinsstrom), was aber nicht bedeutet, dass die Behauptung falsch oder Unsinn ist.

Jetzt ist es nicht jedem Menschen möglich, direkte und bewusste Kommunikation mit nicht-menschlichen, feinstofflichen Wesen zu praktizieren. Mehr noch: es ist davon abzuraten, sich ohne fachkundige Anleitung daran zu versuchen. Man weiß ohne genaueren Hintergrundcheck nicht, mit wem man es zu tun hat und welche Absichten verfolgt werden. Auch die eigenen Absichten müssen geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. An dieser Stelle kommt der schamanisch geschulte Mensch ins Spiel. Er/Sie ist ständig im Umgang mit nicht-menschlichen Wesen und kann dem Klienten dabei helfen, verschlechternde oder blockierende Strukturen aufzulösen, sodass gute Bemühungen des Klienten voll zum Tragen kommen können.


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